Unsere zweite Heimat

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Schweden

Unsere zweite Heimat liegt in Västergötland, zwischen Ulricehamn und Jönköping. Das liegt ziemlich genau auf der Verbindungslinie zwischen Göteborg an der Westküste und Stockholm an der Ostküste. Dort verbringen wir seit einigen Jahren fast jährlich 3 Wochen unsere Sommerferien. Unsere Ausflüge führen uns auch oft in den angrenzenden Landesteil

Småland. Das letzte Mal waren wir Ende August Anfangs/September im 2014 für drei Wochen dort und haben das erlebt, das wir noch nie hatten: zwei Wochen praktisch Dauerregen. Vor unserer Ankunft hatten die Mittelschweden 6 Wochen Hitze, über 30 Grad und hatten sogar mit Waldbränden zu kämpfen. Aber als wir dann hoch kamen, nur noch Regen, SUPER!!!

Da wir aber Snow, Balou und Inari ja nicht einfach den ganzen Tag im Auto im Trockenen lassen konnten, wurde trotzdem täglich mit dem Velo trainiert und zusätzlich gab es am Morgen und am Abend einen Spaziergang mit den Dreien. Nach ein paar Tagen im Regen wollten die Drei lieber im Auto schlafen als im Anhänger. Natürlich haben wir nachgegeben und natürlich haben wir sie jedes in seinem Abteil im Auto übernachten lassen und natürlich waren wir der Meinung, das wird schon gut gehen! Fast, aber nur fast hatten wir Recht. Während Snow und Balou alles im Auto ganz liessen und nichts zerfressen oder verbissen haben, hat Inari aber ganze Arbeit geleistet: Dachhimmel runtergerissen, Türverkleidung verrissen und dann lagen da ja so schöne Kabel frei (Türschloss und Seiten-Airbag), die wurden natürlich auch noch an einigen Stellen durchgebissen. Als ich sie am Morgen aus dem Auto ans Steak-Out holte, hat sie mir ganz freudig entgegengeheult und mit dem Schwanz gewedelt. Es erübrigt sich wohl, dass sich meine Freude in Grenzen hielt.

abendstimmung a...
abendstimmung am see abendstimmung am see
apro-zeit
apro-zeit apro-zeit
elche im park
elche im park elche im park
kleines fleisch...
kleines fleisch fr grossen hunger kleines fleisch fr grossen hunger
mde manuela
mde manuela mde manuela
unser haus
unser haus unser haus
wappentier
wappentier wappentier

Aber was soll’s, ich habe ja mal Automechaniker gelernt zum Glück. Also ab in den nächsten Baumarkt in Jönköping, Material posten, wieder zurück und einen Tag lang an den notdürftigen Reparaturen arbeiten, damit wenigstens alles wieder funktionierte. Die Fische waren Inari sicher dankbar dafür, so hatten sie einen Tag lang Ruhe vor mir!

Nach 12 Tagen besserte sich das Wetter dann langsam und wir konnten die drei wieder länger draussen lassen und auch das Training ein bisschen intensivieren. Aber eben, was passiert wenn man das Training steigert? Richtig, sie ziehen wie verrückt an der Leine, wenn man mit Ihnen spazieren geht, was mit der Zeit dann doch etwas lästig werden kann. Am Anfang geht’s ja noch, aber irgendwann gibt’s dann doch leichte Schmerzen im Körper (also beim Menschen der die Leine halten muss, nicht beim Hund, dem macht‘s nämlich riesig Spass!). So habe ich beschlossen mal was zu versuchen: Alle drei ab der Leine zu lassen! Manuela hat mich beim ersten Mal ungläubig angesehen und gefragt ob ich verrückt sei!

Aber da das Gelände weit offen und überblickbar ist haben wir es gewagt. Es hat funktioniert und die Drei gingen nie allzu weit weg, aber sie genossen es riesig, einmal nicht angebunden zu sein und frei mit einander herum zu springen. Allerdings konnte ich mir auch ziemlich sicher sein, dass sie nicht weit weggehen würden von Manuela und mir, da wir an einem fremden Ort, abseits von ihrer gewohnten Umgebung waren. Zu Hause würden wir uns das NIE, aber auch GAR NIE wagen!!!

Dank dem Wetter das sich gebessert hatte konnten wir dann die dritte Woche doch noch einigermassen geniessen. Der Besuch von Alex und Vreni, die mit uns in die Ferien gefahren sind, in Stockholm war so für die beiden doch noch ein unvergessliches Erlebnis. Auch sonst stellte der Tagesablauf einigermassen auf normal um: Aufstehen, Kaffee trinken bis zum Wachwerden, Hunde rauslassen, mit Ihnen spazieren gehen, füttern und dann am Stake-Out etwas ruhen lassen. Musher-Bad im See (um endgültig wach zu werden) dann Frühstücken und später Georg fischen und Manu lesen oder zum Einkaufen oder auf Erkundung in der Umgebung gehen. Am Nachmittag, bzw. gegen Abend dann Training mit den Hunden, baden gehen mit ihnen und wieder am Stake-Out draussen lassen.

DANN APÉRO-TIME: für mich einen Absinthe und für Manu Campari Orange.

Später Hunde füttern Grillieren, Nachtessen, Schwedisches oder Finnisches Bier trinken, nochmals mit den Bauzen spazieren gehen und sie dann zum Schlafen versorgen. Den Abend geniessen. Einfach nur: DAS LEBEN GENIESSEN!!!.

Und genau das werden wir in diesem Sommer, aber nur für zwei Wochen wieder in Schweden tun, hoffen aber doch sehr, dass uns das Wetter dann dieses mal wieder etwas freundlicher gesonnen ist.

Wir und unsere Bauzen lieben dieses Land und seine Leute sehr und in all den Jahren, die wir jetzt schon dort waren, haben wir uns immer wunderbar erholen und die Zeit mit unseren Hunden sehr, sehr geniessen können. Wir können Euch Schweden, aber auch Norwegen und Finnland als Feriendestination mit Euren Hunden nur empfehlen. Es gibt viele Suchportale, aber eines der Grössten und mit den meisten Angeboten in ganz Europa findet ihr bei der NOVASOL (www.novasol.de).

Nur bitte denkt daran, dass es dort oben keine Zecken hat, die Euren Hunden gefährlich werden können, das ist ein Märchen!!! Auf Grund der Inkubationszeit wissen wir sicher, dass Snow seine Blutanämie, an welcher er vor ein paar Jahren fast gestorben wäre, dort oben in Südschweden aufgelesen haben muss!

 

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